Was wurde gefördert?

Quelle: wikipedia

Rund um die Schlaubemühle

Damit die Fledermäuse nicht nur in Nachbars Garten fliegen, legte die Freiwilligen des Fördervereins ein Fledermausbeet und eine Kräuterspirale an. Aufregung machte sich bemerkbar, nachdem die ausgebrachte Aussaat nicht schnell genug keimen wollte. Nach einer längeren Regenperiode zeigten sich doch endlich feine grüne Spitzen. Besonders stolz sind die Beteiligten, dass endlich die Pflanzenkläranlage an den Lehrpfad rund um die Schlaubemühle angeschlossen wurde und sich Besucher über Vorteile und Funktionsweise durch selbsterklärende Tafeln informieren können.

Dorf mit eigenem Naturführer

Nuthe Nieplitz hat nun seinen eigenen Naturführer. Die pensionierte Biologielehrerin Eva Klawitter widmete sich gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der NaturAG dem Thema Gartenteiche als Trittsteine. Dazu untersuchte man gemeinsam die um die Gemeinde liegenden Feuchtgebiete. Gleichzeitig wurden die privaten Gartenteiche mit ihrer Flora und Fauna untersucht. Die Ergebnisse sind in einem kleinen Naturführer in Form eines Kalenders veröffentlicht worden, der den Nuthe Nieplitzern zur Verfügung steht. Größtes Erstaunen bei den Kindern und Jugendlichen: die Gartenteiche sind trotz ihres teilweise exotischen Bewuchs wichtige Trittsteine im Biotopverbund.

 

Tiere helfen beim Verantwortung tragen

Der BEWB e.V. baute Schutzhütten für Ponys, Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen. Auf dem Gelände können Vorschul- und Grundschulkinder elementare Erfahrungen rund um die Nutztierhaltung erleben. Dabei steht die Vermittlung unterschiedlicher Handlungskompetenzen im Vordergrund.Die Übertragung von Verantwortung für ein Tier übernehmen Kinder in der Regel gern und erlebten damit im Grundschulalter nicht selten das erste Mal in ihrem Leben, was es heißt, sich für etwas oder jemanden verantwortlich zu fühlen. Die Kinder halfen beim Ausmisten, Füttern, Ausführen und lernten regionale und saisongerechte Lebensmittel kennen.

Quelle: Mareike Lehnert

Der Wald unter unseren Füßen

Der Ziltendorfer Förderverein für die Grundschule und Kita setzt dank verschiedener Kooperationen den Arbeitsschwerpunkt auf die Sensibilisierung für die nachhaltige Nutzung des Waldes und ein ganzheitliches Walderlebnis. Für die Kita- und Hortkinder, aber auch alle interessierten Besucher wurde ein Waldfühlpfad angelegt und ein Unterstand gebaut, der als Treffpunkt für alle Waldaktivitäten dient.

Vom Keim zum Kohl

Im Laufe des Frühsommers legten Kitalino Kinder und Eltern eine Kräuterspirale an und die Beete für die Gemüsepflanzen. So konnte bereits wenige Wochen später Rhababer und Salat und nach einem warmen Sommer Tomaten, Bohnen Erbsen, Lauch, Pfirsiche und Erdbeeren geerntet werden.

Gemüse und Obst, das nicht gleich an Ort und Stelle vernascht wurde, wurde von den Kitakindern in der Küche zu einem leckeren Mittagessen weiter verarbeitet.

Saisonale Obstboxen, von den Eltern täglich frisch mitgegeben, rundeten das Projekt ab, genau wie die unerschöpflichen Beobachtungen der Kinder zu jeder Jahreszeit.

 

 

Auch für Warmduscher

Neue Lebenswelt e.V. betreibt die Herberge Hoher Golm als komplexen Lernort für nachhaltiges Leben. So wird auf dem Gelände fast alles aus der Energie der Sonne angetrieben - selbst Gemeinschaftsfernseher und Staubsauger. Innerhalb einer Projektwoche wurden auf dem Gelände Solarduschen gemeinsam mit Jugendlichen gebaut. Die Funktionsweise wurde ausführlich erläutert, so dass im Abschluss auch eine Informationstafel zu Wirkungsweise und Bedienung entwickelt wurde, die nun alle weiteren Besucher ausreichend vor dem ersten Duschgang informiert. Abgerundet wurde der Workshop durch den Besuch einer regionalen Solarfirma.

 

 

Was ist das Leben? Das ist Natur!

Initiiert durch Interforum e.V. wurde ein Projekt zwischen Schülern des Cottbusser Gymnasiums und der Fotografin und ehemaligen Hospizmitarbeiterin Arrite Pissang zum Thema "Was ist das Leben?" durchgeführt. Die Schüler näherten sich dem Thema dabei aus ganz unterschiedlichen Richtungen: Literatur, Fotografie, Exkursionen rund um ihre Heimatorte. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: "Was ist das Leben?" wurden weitere Fragen aufgeworfen: Was ist Heimat? Wie gehen wir mit unserer Heimat um? Was ist Tod? Gehört das Vergehen zum Werden?

Diesen Fragen näherten sich die Schüler schließlich mit Hilfe der Fotografin Arrite Pissang fotografisch. Dazu wurden Exkursionen durchgeführt und Naturprozesse fotografiert und kaum wahrnehmbare Phänomene beobachtet, die die Schönheit heimischer Natur ausmachen. Das Projekt wurde auf der Cottbusser Umweltwoche ausgezeichnet. Ergebnis des Projektes ist eine Wanderausstellung, die für das Jahr 2011 und 2012 in Mehrgenerationenhäusern, Rathäusern und Sterbehospizen in der Lausitz besichtigt werden kann.

 

 

Ein Garten für Herrn Sprengel

Der Brandenburgische Imkerverein legte in Brandenburg an der Havel einen Sprengelgarten an, nach der historischen Persönlichkeit Christian Sprengel, der sich um die Bienenkunde verdient machte. Die Besucher können nun hier Anregungen für wertvolle Bienenweiden in ihren eigenen Garten mitnehmen sowie an Führungen an einem Lehrbienenstand teilnehmen.

Quelle: Lorenz

Taschenlampenralley

Sich als Familie und Team in der Nacht gemeinsam durch den Wald schlagen. Stationen finden, bis schließlich der gemeinsame Erfolg am Lagerfeuer besungen wurde. Das war die Taschenlampenralley der Stiftung August Bier. Spannung und Konzentration gleichermaßen waren zu bewältigen, denn nur richtig beantwortete Fragen zu heimischer Fauna und Flora, Tierstimmen, der Jägerschaft und wie man sich in der freien Natur am besten orientiert, offenbarten die Lage des nächsten Anlaufpunktes.

Quelle: Lokale Agenda Oranienburg

Mit allen Wassern gewaschen

ist das Schülernetzwerk zur nachhaltigen Entwicklung der Havellandschaft. Es wird von Schülern verschiedener Schulen entlang des Havellaufes im gesamten Landkreis Oberhavel, von Menz über Fürstenberg, Liebenwalde, Oranienburg, Birkenwerder, Hohen Neuendorf bis nach Henningsdorf gebildet. Für ein Projekzt untersuchten, kartierten und beobachteten Schülergruppen jeweils „ihren“ Havelteil. Unterstützung fanden sie dabei unter anderem von einem Chemiker, der den Kindern und Jugendlichen die notwendigen Geräte zur Verfügung stellte und Ihnen die wissenschaftlichen Methoden vermittelte. Alle Untersuchungsergebnisse wurden nach dem Zusammentragen gemeinsam ausgewertet und schließlich dem Landesumweltamt zur Verfügung gestellt.

Wo es kriecht und krabbelt

da fühlt sich Hermann Schultka wohl. Denn Insekten haben es ihm angetan. Daher eröffnete er mit Kindern und Jugendlichen der Waldorfschule Cottbus den Spremberger Insektengarten als Begegnungsstätte an der vielfrequentierten Fahrradstraße zwischen Cottbus und Spremberg. Der Insektengarten macht neugierig. Ein gewundener Weg führt durch die sonnenbesprenkelten Stämme hoher Kiefern tiefer in den Wald hinein. Dabei begegnet man Schmetterlingen, Waldameisen oder Wildbienen. Manchmal hat man auch Glück hochkonzentrierte, eifrige, rotbackige Kinder zu sehen, die zwischen den Brennesselbüschen stehen und dort zu Forschungszwecken nach Eiern des Tagpfauenauges suchen.

Das Märchen von der grünen Schlange und der wunderschönen Lilie

Sylvia Zietze, Lichtkünstlerin und Theaterpädagogin studierte mit Kindern der Schule in Löwenberg ein Fragment von Goethe ein. Ohne Text – nur durch Bewegung und Licht wurde das Märchen, das sich als Metapher des Werdens und Vergehens der Natur und der vielen unterschiedlichen Klimazonen der Erde lesen lässt, umgesetzt. Vielfältige Probleme im Umfeld führten dazu, dass das Theaterstück doch nicht, wie vorgesehen als Höhepunkt des Weihnachtsfestes inszeniert werden konnte. Trotzdem gab es einen Vorgeschmack. Die direkt Beteiligten der Theatergruppe setzten sich sehr intensive mit der Metapher des Märchens auseinander.

Lehrpfad Baggersee Brandis

Auf dem Weg zum Baggersee in Brandis wurden Infotafeln über heimische Libellen, Gefahren des Waldbrandes, Brut- und Gastvögel, Lebensraum Schilfzone, Wasser und Wald aufgestellt. Zuvor wurde mit einer Auswahl an Förstern, Jägern und Naturschützern die entsprechende Auswahl der Infotafeln besprochen. Schulen und Kitas wurden über die Infotafeln informiert. Das Projekt wurde zeitgleich in enger Abstimmung mit einem befreundeten Verein in Bernsdorf durchgeführt.

Quelle: pjt

Lehrpfad Bernsdorf

Als befreundeter Vereine setzte man in Bernsdorf und am Brandiser Baggersee einen Lehrpfad um, auf dem die Besucher und Kinder der benachbarten Schule Wissen und Entspannung gleichermaßen empfinbden können. Die Themen der Informationstafeln sind: heimische Libellen, Gefahren des Waldbrandes, Brut- und Gastvögel, Lebensraum Schilfzone, Wasser und Wald aufgestellt. Zuvor wurde mit einer Auswahl an Förstern, Jägern und Naturschützern die entsprechende Auswahl der Infotafeln besprochen.

Naschen ist erlaubt

auf der durch den Kneippverein Oberhavel gepflanzten Streuobstwiese mit alten heimischen, regionalen Obstsorten. Naschhecke, Bienenweiden, Insektenhotel, Ohrwurmglocken, Totholzhaufen, Lesesteinhaufen und Duftrad als Randbegrenzung erweitern den vielfältigen Lebensraum und lassen nicht nur die Herzen menschlicher Gourmets höher schlagen. Informationstafeln zu den einzelnen Elementen wurden vom Kneippverein OHV ebenfalls aufgestellt, um auf dem Gelände des Mehrgenerationenhauses jederzeit aufkeimenden Fragen begegnen zu können.